Wer hat Erfahrung mit Wämepumpen mit Erdwärmesonden???


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König
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Wer hat Erfahrung mit Wämepumpen mit Erdwärmesonden???

Beitrag von König » 2006-03-11 16:47:40

Ich wurde von einem Interessenten angesprochen, der seine Heizungsanlage erneuern muss und gerne eine Wärmepumpe mit Erdwärmesonden als Niedertemperaturwärmequelle einsetzen möchte.

Dazu habe ich einige Fragen:

- Welche Vorlauftemperatur kann ich mit einer solchen Anlage erreichen?

- Kann man bestehenden Heizkörper als Heizflächen verwenden oder muß man auf Niedertemperaturheizflächen gehen (z.B. Fußbodenheizung)?

- Wer kennt im Rhein-Neckar-Raum Firmen, die solche Bohrungen für Erdwärmesonden durchführen?

Ich hoffe mir kann jemand ein paar Tips geben.

Gruß
König

Vogelsnest
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Erdwärmesonden

Beitrag von Vogelsnest » 2006-03-12 18:58:23

Die Vorlauftemperatur kann in der Regel bis max. 55° betragen (ist aber schon relativ hoch). Grundsätzlich gilt dass je höher die Vorlauftemperatur, desto schlechter der Wirkungsgrad der Wärmepumpe, da mit der Vorlauftemperatur auch die Rücklauftemperatur ansteigt. Somit wird die Temperaturdifferenz, die die Wärmepumpe zwischen Vor- und Rücklauf bereitstellt geringer. Von daher würde ich wenn machbar eine Vorlauftemperatur von 45°C wählen, dann dürfte der Rücklauf etwa bei 35°C liegen. (Infos zur Funktion unter http://www.waermepumpe-bwp.de/index.php?entryid=82)

In älteren Gebäuden sind nach der Ausführung von Dämmmaßnahmen die Heizflächen meist überdimensioniert. Daher reicht häufig eine geringere Vorlauftemperatur immernoch für die vollständige Beheizung der Räume aus. Trifft dies zu, kann auf den Einbau von Flächenheizungen verzichtet werden.

Rechnerisch werden Wandheizungen als Flächenheizung in der Anlagentechnik berücksichtigt.
Gruß Arne.

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